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WürdeZeit

Über diese Seite

Bei einem Thema wie Trauer sollte man wissen, wem man zuhört. Deshalb hier offen, wer das hier macht und wie es entsteht.

Wer das hier macht

Mein Name ist Karsten Kautz, und WürdeZeit ist mein Projekt. Es steht kein Verlag dahinter, keine Agentur und keine Redaktion — das hier ist von einer einzelnen Person gemacht.

Mit Trauer zu tun hatte ich zum ersten Mal vor vier Jahren, als der Mann meiner Mutter starb. Die beiden waren über dreißig Jahre zusammen. Er war nicht mein Vater, aber ich hatte ihn sehr lieb gewonnen.

Danach begann für meine Mutter die schwere Zeit. Meine Frau und ich haben sie von da an deutlich häufiger besucht und dadurch vieles aus der Nähe mitbekommen. Es wurden viele Gespräche: über den Menschen, der fehlte. Über das Leben überhaupt. Darüber, wie man allein zurechtkommt, wenn man das dreißig Jahre lang nicht musste.

Meiner Mutter ging es von Jahr zu Jahr schlechter. Aus diesen Gesprächen heraus und mit dem Fortschreiten ihrer Krankheiten habe ich mich immer mehr mit dem Tod beschäftigt. Daraus ist WürdeZeit entstanden — weil ich Menschen wie meiner Mutter etwas an die Hand geben wollte. Und, ehrlich gesagt, mir selbst auch.

Am Anfang war das Themenfeld breiter: Gesundheit, Geld, der Alltag im Alter. Mit der Zeit habe ich gemerkt, wo die Schwierigkeiten für Menschen ab sechzig tatsächlich am größten sind — bei der Trauer nach einem Verlust und bei der Frage, wie es jetzt allein weitergeht. Deshalb steht beides auf dieser Seite vorn.

Am 3. September 2026 ist meine Mutter gestorben. Seitdem fühle ich mich noch verpflichteter, in genau diesen Bereichen zu helfen.

Darüber habe ich gesprochen

Der Tod der Mutter – wenn die Realität einen einholt

13. September 2026 · 16:23 Minuten

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Was diese Seite nicht ist

Das ist mir wichtig genug, um es deutlich zu sagen:

  • Ich bin weder Trauerbegleiter noch Therapeut. Was ich mitbringe, ist das, was ich in vier Jahren an der Seite meiner Mutter erlebt habe — und das ersetzt keine Trauerbegleitung, keine Psychotherapie und keine ärztliche Behandlung.
  • Ich bin kein Anwalt. Die Angaben zu Fristen und Behördengängen sind sorgfältig recherchiert, aber sie sind eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Erbrecht hängt vom Einzelfall ab.
  • Hier wird nichts verkauft. Es gibt keinen Newsletter, der etwas bewerben will, keine Kurse und keine Empfehlungen, an denen ich verdiene. Die Anlaufstellen auf der Seite Hilfe finden zahlen nichts dafür, dort zu stehen.

Wie die Inhalte entstehen

Auf dieser Seite stehen zwei verschiedene Arten von Text. Die praktischen Angaben — Fristen, Behörden, Telefonnummern — stammen aus dem Gesetzestext selbst oder von der Stelle, die sie setzt. Wo ich eine Frist nenne, steht die Vorschrift dabei, damit Sie es nachprüfen können. Wo eine Frist vom Vertrag oder vom Bundesland abhängt, schreibe ich das hin, statt eine Zahl zu erfinden.

Die Texte über die Trauer selbst stützen sich auf drei Dinge: auf das, was ich selbst erlebt habe, auf das, was Trauernde in Kommentaren und Zuschriften berichten, und auf das, was in der Trauerbegleitung heute als gesicherter Stand gilt. Sie sind bewusst vorsichtig formuliert: Trauer verläuft bei jedem anders, und jede Seite, die Ihnen einen Ablauf in fünf Stufen verspricht, verspricht zu viel.

Alle Anlaufstellen wurden zuletzt am 19. September 2026 geprüft. Das Datum steht auf den entsprechenden Seiten, damit Sie sehen, wie frisch die Angabe ist.

Wenn etwas falsch ist

Sagen Sie es mir bitte. Eine falsche Telefonnummer oder eine veraltete Frist ist auf einer Seite wie dieser kein Schönheitsfehler. Die Kontaktdaten stehen im Impressum.

Das gilt genauso, wenn Sie etwas vermissen. Die Seite ist noch jung und soll weiter wachsen — Fragen von Leserinnen und Lesern sind dabei die beste Richtschnur.

Der Kanal

Auf YouTube liegen derzeit 31 Videos. Die meisten sind zwischen zehn und dreißig Minuten lang und zum Zuhören gedacht — zum Beispiel abends, wenn Lesen zu anstrengend ist.